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Digitale Jugendarbeit

Wir haben gefragt – ihr habt geantwortet!

Unsere große Befragung zur Nutzung digitaler Medien in der Jugendarbeit ist abgeschlossen. Auf dieser Seite wollen wir euch die Ergebnisse aufbereiten, sodass ihr sie für eure Arbeit nutzen könnt.

Unterschiedliches Nutzungsverhalten zwischen Haupt- und Ehrenamt

Insgesamt sind 57% der Befragten Nutzer:innen, 43% gelten als Wenig-Nutzer:innen. Diese sind eher ehrenamtlich tätig und häufiger zwischen 18-29 Jahre alt. Nutzer:innen dagegen arbeiten eher im Hauptamt und sind häufiger zwischen 30-49 Jahre alt. 

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Viele Nutzer:innen auf hauptamtlicher Seite

Im Hauptamt sind die Nutzer:innenzahlen noch höher: 87% der teilnehmenden Hauptamtlichen sind Nutzer:innen! 

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Herausforderungen der digitalen Jugendarbeit

Die größten Herausforderungen in der digitalen Jugendarbeit sind der Umgang mit Datenschutz und rechtlichen Vorgaben, schlechte Internetverbindung in ländlichen Gebieten, veraltete Hard- und Software, eigene fehlende Kompetenzen sowie unterschiedliche Kompetenzen bei Jugendlichen, komplexe Tools und hoher Zeitaufwand.Hier zeigt sich, dass eure Akzeptanz zur Digitalisierung enorm hoch ist, gleichzeitig fehlt es aber an strukturellen Voraussetzungen.

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Ehrenamtlich Tätige sind eher Wenig-Nutzer:innen

Menschen, die im Ehrenamt arbeiten, nutzen digitale Anwendungen weniger oder gar nicht. Insbesondere in den ehrenamtlichen Funktionen Betreuung und Mitgliedschaft (aktiv/passiv) befinden sich Nicht-Nutzer:innen digitaler Anwendungen. Hier sind es 69%, die unter Wenignutzer:innen fallen. Das hat Gründe:

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Gründe für die Wenig-Nutzung im Ehrenamt:

Es fehlt euch an Ausstattung und Zeit. Auch kämpft ihr mit einer schlechten Finanzierung. Ihr fühlt euch außerdem nicht ausreichend informiert.

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Wie nutzen die Geschäftsführer:innen der KJR/SJR die digitale Medien?

Ein großer Teil der Geschäftsführer:innen nutzen digitale Medien! Am meisten seid ihr mit den Office-Programmen sowie Emails, Suchmaschinen und Messengerdiensten vertraut.

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Wie relevant sind digitale Aktivitäten und Lernmöglichkeiten?

Eure Bereitschaft zur Einbindung digitaler Aktivitäten ist hoch: 87% der Befragten haben signalisiert, in Zukunft digitale Aktivitäten in ihre Arbeit zu implementieren.

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Lernort gesucht? – Wir haben die Lösung!

Der Großteil der Befragten hält eine digitale Lernplattform für sinnvoll und würde diese dann mindestens selten nutzen. 90% der Personen, die die Plattform für sinnvoll halten, sind auch bereit selbst Wissen hochzuladen. Eine solche Plattform sollte vor allem kostenlos sein.Mit jam-unterfranken.de bieten wir euch diese Plattform!

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Was wir tun:

Wir als Bezirksjugendring setzen uns dafür ein, digitale Arbeit für alle zugänglich zu machen. Dafür haben wir neben der Medienfachberatung auch die digitale Lernplattform JAm. Außerdem arbeiten wir auch mit Akteur:innen aus der Politik zusammen, um die Digitalisierung der Jugendarbeit voranzubringen und für eine bedarfsgerechte Ausstattung zu sorgen.

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Die Nutzung in der offenen Kinder- und Jugendarbeit:

In der offenen Kinder- und Jugendarbeit liegt der Anteil von Nutzer:innen digitaler Medien bei 85%. Das ist ein herausragender Wert!

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Digital = weniger Beziehung?

Ihr kommt mit eurer Zielgruppe besser in den persönlichen Kontakt. Diesen Kontakt zu halten, wird digital als schwierig erachtet. 

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Bewusster Verzicht ist euch wichtig!

 

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Der Bezirksjugendring unterstützt euch:

Viele der Befragten sind bereits zufrieden mit den Angeboten des Bezirksjugendrings. Gewünscht werden sich vor allem Fortbildungen und Schulungen, häufig auch zum Thema digitale Kompetenz. Ihr könnt jederzeit mit den Mitarbeiter:innen der Geschäftsstelle in Kontakt treten, wenn ihr Bedarf nach Fortbildungen und Workshops habt.

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Unsere Erwartungen an Jugendliche sind zu hoch

Die Selbsteinschätzungen der eigenen digitalen Kompetenz und die Erwartungen an die digitale Kompetenz von Jugendlichen gehen meist weit auseinander, mit höheren Erwartungen an Jugendliche. In Bezug auf das Erstellen und Teilen von kreativen Inhalten übersteigt die eigene Kompetenz jedoch die Erwartungen an die Jugendlichen.

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Informationen zur Befragung

Die Befragung bestand aus einem anonymen Oline-Fragebogen, der von 152 Teilnehmenden ausgefüllt wurde. Die Zielgruppe waren Multiplikator:innen und Fachkräfte des Bezirksjugendring Unterfranken, tätig in Hauptamt, Ehrenamt oder in kurzfristiger Projektarbeit. Die Befragung wurde vom 19.09. bis zum 29.10.2025 durchgeführt und durch das Marktforschungsinstitut opinion ausgewertet. Die Darstellung erfolgt durch den Bezirksjugendring Unterfranken.

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Neben der Befragung haben wir weitere spannende JAms für euch, die euch in eurer Arbeit unterstützen können.

Reflexionstool digitales Arbeiten

Dieser JAm ist z.Zt. inaktiv

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z.B. Blogbeitrag, Infotext
Datenschutz in der Jugendarbeit zum Thema machen

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