Interview mit dem Entwickler der JAm-Plattform: Alex.
Xplore & Inspire 2026
Inhaltsverzeichnis

Gaming in der Jugendarbeit
Spielen ist ein traditionell essenzieller Teil der Jugendarbeit und ein Grundbedürfnis jedes Menschen. Spielen hat sich immer wieder über alle Zeiten hinweg verändert und neu verlagert. Wir vom Digital Streetwork Bayern nutzen Videospiele um hier den Jugendlichen in ihrem Grundbedürfnis des Spielens auf einer Ebene zu begegnen. Wir möchten euch daher dazu einladen, Gaming als Mittel der Jugendarbeit kennenzulernen.
Referenten: Andreas Knecht und David Sanokowski
Digital Streetwork ist ein Projekt, das eine digitale Ergänzung zu den bestehenden Angeboten der Jugendarbeit entwickeln soll. Das Ganze wird momentan als Streetwork bezeichnet, weil wir aufsuchend in den digitalen Räumen unterwegs sind, wo sich Jugendliche und junge Erwachsene aufhalten. Dort arbeiten wir – entsprechend den Arbeitsprinzipien der Jugendarbeit – niedrigschwellig, akzeptierend und unparteilich. Als Teil unserer Arbeit sind wir aufsuchend in den sozialen Netzwerken unterwegs, erstellen eigenen Content und bieten ein digitales erstes Beratungs- und Unterstützungsangebot. Ziel ist dabei, mit den Strukturen der Bezirke zu kooperieren und sich gegenseitig zu unterstützen, wenn es Bedarf gibt.
Präsentationsfolien
Digitale Mündigkeit vermitteln
Digitale Mündigkeit lernt man am besten von Anfang an – aber wie vermittelt man sie so, dass sie wirklich trägt? Dieser Vortrag beziehungsweise Workshop richtet sich an Multiplikator.innen, die Kinder und Jugendliche nicht nur durch die digitale Welt begleiten, sondern sie darin stark machen wollen. Zwischen Fakes, Tracking, Dauerbeeinflussung und der wachsenden Macht weniger Plattform-Oligarchen – besonders sichtbar in den USA – wird klar: Digitale Bildung ist immer auch Demokratiebildung. Es geht um mehr als Medienkompetenz, es geht um Selbstbestimmung, Haltung und die Frage, wem unsere digitalen Räume gehören. Neben Hintergrundwissen gibt es praxisnahe Impulse und viel Raum für Ihre Fragen, Erfahrungen und konkreten Herausforderungen.
Referentin: Leena Simon, graduierte Philosophin, IT-Beraterin, Netzphilosophin und Autorin. Sie beschäftigt sich mit digitaler Mündigkeit und Technikpaternalismus und arbeitet für Digitalcourage e.V., sowie als freie Referentin.
Webseite zur digitalen Mündigkeit
Aufnahme des Vortrags:
Unterlagen:
Präsentation Digitale Mündigkeit
Zum Thema Fakes und Fakten:
faktencheck.zlb.de
fakeittomakeit.de
swrfakefinder.de
telekom-stiftung.de/factsandfakes
demo.datadealer.com
Betzavta – Demokratie gestalten
Betzavta (hebräisch für „Miteinander“) ist ein erfahrungsorientiertes Trainingskonzept zur Demokratiebildung. Es wurde am Adam Institute for Democracy and Peace in Jerusalem entwickelt und zielt darauf ab, demokratische Werte und Prozesse praktisch erlebbar zu machen.
In dem Workshop werden anhand interaktiver und spielerischer Methoden, die auch mit Kindern und Jugendlichen angewandt werden können, Themen wie Gleichheit, Freiheit, Fairness oder das Verhältnis zwischen Mehrheit und Minderheit erlebt.
Betzavta stärkt demokratische Kompetenzen im Alltag. Die Teilnehmenden lernen, Verantwortung zu übernehmen, moralisch und kritisch zu denken und sowohl eigene als auch fremde Bedürfnisse wahrzunehmen.
Referentin: Manuela Dillenz ist Bildungsreferentin der Jugendbildungsstätte Unterfranken, Referatsleitung „Couragiert“. Als ausgebildete Trainerin setzt sie sich seit Jahren mit dem Betzavtaansatz zu Demokratie– und Toleranzerziehung auseinander und bietet dazu Seminare für unterschiedlichste Altersgruppen an. Sie ist Dozentin an einer Fachakademie für Sozialpädagogin beschäftigt sie sich in diesem Kontext insbesondere mit rassismuskritischer Erziehung im Kindesalter. Sie ist auch Referentin für die Kursreihe „Leben in Bayern“.
Webseite der Jugendbildungsstätte Unterfranken
Unterlagen:
PDF-Anleitungen zu den beiden Spielen aus dem Workshop:
Standbildertheater – Theaterpädagogik für Newbies
Ochs am Berg, Stopptanz, und und und… Viele Spiele für Kinder und Jugendliche verwenden das “Einfrieren” als Spielelement. In der Theaterpädagogik nutzt man dieselbe Technik, um “Standbilder” zu kreieren. Diese können wiederum genutzt werden, um Assoziationen zu sammeln, Konflikte aufzugreifen und Szenen zu entwerfen. Und zwar niedrigschwellig und nonverbal! Eine Einführung in eine vielseitige Technik, die für alle Bereiche der Kinder- und Jugendarbeit geeignet ist.
Referent: Patrick Kobler studierte “Theater und Medien” und “Theaterdidaktik” in Bayreuth. Er kam für eine Anstellung als Theaterpädagoge am Mainfranken Theater nach Würzburg und arbeitet seit Ende 2025 freiberuflich und am Blindeninstitut. Er leitet mehrere Theaterspielgruppen mit Kindern und Jugendlichen und gibt Workshops zur politischen Bildung an Schulen.
https://patrickkobler-theater.de/
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