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Best Practice: JAm Plattform

Das ist unsere Best-Practice-Reihe.

Hier zeigen wir inklusive Projekte.

Die Projekte sind von Organisationen in Unterfranken.

Wir fragen die Projekte zum Beispiel:

  • Wie erfahren Kinder und Jugendliche mit Behinderung von euren Projekten?
  • Welche Betreuung leistet ihr?
  • Warum ist inklusive Jugendarbeit für alle besser?

Viel Spaß beim Lesen!

Hier findest du noch mehr Projekte >

Interview mit dem Entwickler der JAm-Plattform: Alex.

Auf dem Bild sind 5 Personen zu sehen, welche alle einen Laptop anschauen. Drei von diesen Personen tragen Kopfhörer.

Hallo Alex,
vielen Dank für deine Zeit und dass du das Projekt mit uns teilst.

Ansprechpartner: Bezirksjugendring Unterfranken

Was war zu Beginn und ist jetzt deine Aufgabe im JAm-Projekt?

Zu Beginn des JAm-Projekts bestand meine Aufgabe vor allem darin, in der Planungsphase die grundlegenden Funktionalitäten und technischen Möglichkeiten der Plattform zu definieren. Gemeinsam im Team haben wir konzeptionell erarbeitet, welche Anforderungen eine zeitgemäße E-Learningplattform für die Jugendarbeit erfüllen sollte und wie sich diese technisch sinnvoll umsetzen lassen.

In der Entwicklungsphase lag mein Schwerpunkt auf der konkreten technischen Umsetzung: der Programmierung zentraler Funktionen, der Systemarchitektur sowie der Integration externer Dienste in eine stabile und benutzerfreundliche Umgebung.

Nach der Veröffentlichung der Plattform hat sich mein Aufgabenbereich erweitert. Seitdem gehören die Analyse der Nutzung, die Auswertung von User-Feedback, Fehlerkorrekturen sowie die kontinuierliche Weiterentwicklung der Plattform zu meinen Kernaufgaben. Darüber hinaus übernehme ich die technische Betreuung, sorge für regelmäßige Sicherheitsupdates und stelle die langfristige Stabilität und Weiterentwicklung des Systems sicher.

Euer Ziel war eine E-Learningplattform für die Jugendarbeit zu erstellen. Was waren dafür eure ersten Schritte? Was war euch besonders wichtig?

Die ersten Schritte bestanden darin, im Team über die Möglichkeiten und Funktionalitäten, didaktische Anforderungen und deren technische Umsetzbarkeit zu diskutieren. Dabei war uns sehr wichtig, nicht einfach nur Inhalte digital bereitzustellen, sondern möglichst viele unterschiedliche Kommunikationswege anbieten zu können und so auch „echte“ Zusammenarbeit zu ermöglichen. Daher war neben der einfachen Content-Präsentation die Möglichkeit von User-Feedback, geteilten Dokumenten, Uploads und Videokonferenz ein wesentlicher Bestandteil.

Außerdem sollte durch die Möglichkeit geschaffen werden, geschützte Kommunikationsräume einzurichten. Durch Gruppenfunktionen und eingeschränkte Sichtbarkeit können kleine, auf Wunsch private Arbeitsräume entstehen – ein entscheidender Aspekt gerade in der Jugendarbeit, wo Vertrauen und geschützte Räume eine große Rolle spielen.

Was waren eure Herausforderungen bei der Erstellung der Plattform? Was habt ihr dabei gelernt?

Die größte Herausforderung bestand darin, eine Vielzahl an Funktionalitäten bereitzustellen und diese gleichzeitig in einem übersichtlichen und intuitiv bedienbaren User Interface zu bündeln. Eine Plattform kann noch so leistungsfähig sein – wenn sie nicht verständlich und einfach nutzbar ist, wird sie im Alltag kaum angenommen. Besonders anspruchsvoll war dabei die Integration externer Dienste wie Videokonferenz-, Video-Hosting- oder kollaborative Textbearbeitungssysteme in ein einheitliches Design und Nutzungserlebnis. Unterschiedliche technische Schnittstellen, Updates und Systemanforderungen mussten aufeinander abgestimmt werden.

Dabei haben wir gelernt, wie wichtig eine saubere Systemarchitektur, kontinuierliches Testing und eine enge Abstimmung zwischen Konzeption und Technik sind. Außerdem wurde uns noch einmal deutlich, dass Nutzerfreundlichkeit genauso viel Aufmerksamkeit verdient wie technische Funktionalität.

Was schätzt du an JAm besonders? Bist du auf etwas stolz, wenn du an die Erstellung und Entwicklung der Plattform denkst?

Am besten gefällt mir, dass JAm eine Plattform ist, die die Kommunikation und Zusammenarbeit fördern soll. Sie bietet nicht nur Werkzeuge zur Wissensvermittlung, sondern schafft digitale Räume für Austausch, gemeinsames Arbeiten und Beteiligung. Ein Punkt, der mir besonders gefällt, ist  die  Möglichkeit, Videokonferenzen, kollaborative Dokumente und weitere zentrale Tools auf eigenen Servern beziehungsweise in eigenen Installationen bereitzustellen. Viele vergleichbare Angebote sind mit hohen Kosten oder datenschutzrechtlichen Unsicherheiten verbunden. Mit JAm konnten wir eine Lösung entwickeln, die sowohl funktional als auch datenschutzsensibel und nachhaltig ist.

 

Vielen Dank, dass du euer Projekt mit uns geteilt hast! ❤

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