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Verfolgung psychisch Kranker und behinderter Menschen

Menschen mit psychischen Erkrankungen und Behinderungen gehörten zu den Verfolgten des Nationalsozialismus. Sie wurden ausgegrenzt, entrechtet, zwangssterilisiert und im Rahmen der systematischen Krankenmorde zu Zehntausenden ermordet.

Unter der sogenannten „Aktion T4“ und weiteren Mordprogrammen töteten die Nationalsozialisten Menschen, deren Leben sie als „lebensunwert“ betrachteten. Auch Kinder wurden in speziellen Einrichtungen gezielt ermordet.

Die hier vorgestellten Biografien aus Würzburg erinnern an die Opfer und machen ihre persönlichen Schicksale sichtbar.

Karl Neubauer – Opfer der „Kinder-Euthanasie“

Das Schicksal des jungen Würzburgers Karl Neubauer steht beispielhaft für die nationalsozialistischen Krankenmorde an Kindern. Kinder mit geistigen oder körperlichen Behinderungen wurden im Rahmen der sogenannten „Kinder-Euthanasie“ in speziellen Kinderfachabteilungen systematisch ermordet.

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Stolperstein Theodor Drechsler – Junges Opfer der Aktion T4

Der Stolperstein für Theodor Drechsler befindet sich im Herzen der Würzburger Altstadt direkt am Marktplatz 3. Seine Biografie zeugt vom Schicksal eines jungen Menschen, der aufgrund einer psychischen Erkrankung oder geistigen Behinderung in die Maschinerie der nationalsozialistischen Krankenmorde („Aktion T4“) geriet.

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Stolperstein Josef Neller – Junges Opfer der Aktion T4

Ein Stolperstein in der Kärrnergasse 10 erinnert an Josef Neller. Er wurde im Rahmen der systematischen Krankenmorde – der sogenannten „Aktion T4“ – verschleppt und in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim ermordet. Seine Biografie zeigt auf schmerzhafte Weise, wie das NS-Regime das Leben von Menschen mit Behinderung als „lebensunwert“ brandmarkte und sie systematisch ermordete.

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Stolperstein Georg König – Junges Opfer der Aktion T4

Ein Stolperstein in der Kettengasse 16 erinnert an Georg König. Er wurde im Rahmen der systematischen Krankenmorde – der sogenannten „Aktion T4“ – verschleppt und in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim ermordet. Seine Biografie zeigt auf schmerzhafte Weise, wie das NS-Regime das Leben von Menschen mit Behinderung als „lebensunwert“ brandmarkte und sie systematisch ermordete.

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Stolperstein Agnes Messelberger – Opfer der Aktion T4

Die Biografie von Agnes Messelberger zeugt von den grausamen Verbrechen des NS-Regimes im Rahmen der systematischen Krankenmorde („Aktion T4“). Sie lebte in der Würzburger Altstadt in der Gerberstraße 14, bevor sie aufgrund einer psychischen Erkrankung in Heilanstalten eingewiesen und 1940 in der Tötungsanstalt Pirna-Sonnenstein vergast wurde.

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